TaekwondoAG 2018

T a e k w o n d o  A G  -  2018

Schon seit einigen Jahren leitet Sonja Ruf, Abteilungsleiterin und Trainerin vom TSG Hofherrnweiler-Unterrombach eine Taekwondo AG an der Grauleshofschule in Aalen. Die AG ist immer ausgebucht und wird mit großem Interesse von den Schülern angenommen.

Die Taekwondo-AG im zweiten Schulhalbjahr wurde von zehn Schülern mit Erfolg abgeschlossen. Für die erbrachten Leistungen bekamen die Kinder eine Urkunde ausgehändigt.

Die Wurzeln des Taekwondo reichen über 2000 Jahre zurück. In ihrer modernen Form besteht die aus Korea stammende Kampfkunst seit 1955. In den 60er Jahren kam Taekwondo nach Deutschland. Im Jahr 1980 wurde die Deutsche Taekwondo Union e.V. (DTU) als nationaler Spitzenverband für olympisches Taekwondo gegründet.
Die Sportart Taekwondo ist gerade für Kinder eine Chance ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Im Taekwondo gibt es Regeln und Grenzen, Selbstdisziplin, Toleranz, Gemeinschaftlichkeit, gegenseitiger Respekt, die den Kindern im Taekwondo vermittelt werden. Dies sind entscheidende Ansatzpunkte, welche zu einer Verbesserung sozialer Verhaltensweisen, sowie zur allgemeinen Gesunderhaltung beitragen können.
Die Schüler konnten in den zahlreichen Trainingseinheiten Grundtechniken, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit, Kraft, Schnelligkeit, Falltechniken, Selbstverteidigung und vieles mehr ausprobieren.  Die Schüler hatten großen Spaß. Im neuen Schuljahr geht es weiter mit Taekwondo an der Grauleshofschule.

 
UmweltAG - Steingarten

Viele fleißige Hände schufen ein kleines Kunstwerk

Bereits im vergangenen Herbst und dann noch einmal in diesem Frühjahr sammelten Kinder der Umwelt-AG am Braunenberg  große Steine für den neuen Steingarten.
Hilfreiche Eltern transportierten die Kinder mit ihrer schweren Fracht wieder zur Schule zurück.
Dort wurden die Steine von den Kindern in Schneckenformen angeordnet und die Zwischenräume mit guter Erde ausgefüllt. Und wieder wurden wir dann beim Bepflanzen des Steingartens von Eltern unterstützt, die uns mit Pflanzenablegern aus ihren Gärten versorgten. Die Pflanzenmenge war so groß, dass wir noch zwei weitere Beete verschönern konnten.
Allen herzlichen Dank!

 
UmwelAG - Müll vermeiden

Erde an Weltraum: So vermeidet man Müll!

Früher gab es für alle Arten von Müll einen einzigen Mülleimer. Dieser Eimer wurde dann zweimal in der Woche von einem Müllauto entleert, das anschließend den ganzen Müll auf einem Platz außerhalb der Stadt ausleerte oder auch auskippte. Daher kommt der Begriff „Müllkippe“.

Auf der Müllkippe entstand allmählich ein „bunter“ Müllberg, auf dem man alle möglichen Reste finden konnte, leider auch giftige. Außerdem wurde der Müllberg immer größer, so dass man schon bald einen neuen Müllplatz suchen musste.
Wenn das so weiter gegangen wäre, wäre unsere schöne Erde heute total vermüllt.
Zum Glück machen wir das heute anders. Wir trennen unseren Müll und machen aus den Resten neue Dinge, wir recyclen. Aus Biomüll entsteht neue Erde, Papier wird zu neuem Papier gemacht und auch für das Plastik gibt es weitere Verwendungsmöglichkeiten. So bleibt für den Restmüll nicht mehr viel übrig. Außerdem bemühen wir uns bei allen möglichen Gelegenheiten, Müll zu vermeiden: in der Schule trinken wir Sprudel aus Pfandflaschen, benützen Besteck und Tischdecken, die man nach Gebrauch wieder reinigen kann, putzen Tische nicht mit grünen Tüchern, sondern mit Lappen usw.
Und nun kommt die Sensation:
Unser „Müllverhalten“ hat sich bis zu fernen Planeten herumgesprochen und so schickte Alpha 1 seine Helfer Gamma  4 und Delta 7 aus, um bei uns genauere Informationen darüber einzuholen – und die bekamen sie auch. Davon erzählte das lustige Theaterstück, das die Kinder der Umwelt-AG einstudiert hatten und kurz vor den Pfingstferien ihren Mitschülern präsentierten. Abgerundet wurde das Theaterstück durch das lustige Lied „Alles in den Müll“, das die vier Möglichkeiten der Mülltrennung den Schülern nochmals in Erinnerung brachte.

 
UmweltAG - Mülltrennung

Alles Müll – oder was?

Joghurtbecher, Apfelschalen, Brötchentüten, Strandsandalen  -  alles in den Müll?
Ja, aber bitte schön: getrennt!

Zu dieser Erkenntnis gelangten wir Kinder der Grauleshofschule, als wir uns mit den Themen Müll, Mülltrennung, recycling und upcycling befassten. Um zu diesem Thema noch mehr zu erfahren, fuhren wir mit unseren Lehrern, Herrn Becker, Frau Tetzner und Frau Obele, in das Entsorgungs-zentrum in Heidenheim-Mergelstetten.
Dort wurden wir von Herrn Hänle, einem Mitarbeiter, der speziell für die Umweltbildung von Schülern ausgebildet ist, freundlich empfangen. Zunächst erklärte er uns im Seminarraum, dass hier in Heidenheim im Kompostwerk Bioabfälle zu neuer, guter Erde recycled werden und im Wertstoffzentrum Stoffe, die noch in irgendeiner Weise wiederverwertet werden können, gesammelt werden. Es fiel sofort auf, dass Herr Hänle fast nie von Müll sprach, sondern immer entweder Reststoffe oder Wertstoffe als Vokabeln benützte.
Nach dieser Einführung zogen wir orange Warnwesten an und machten einen ausführlichen Rundgang auf dem Freigelände.
Zunächst staunten wir über die vielen Gitterboxen, Säcke und Tonnen, in denen z.B. Korken, Plastikbecher, Styropor, aber auch Glas, Dosen und Elektrogeräte gesammelt werden. Eine extra Entsorgungsstation gibt es für Problemstoffe wie Batterien, Farbreste, Leuchtstoffröhren usw.. Schon bald standen wir vor großen Haufen von Rindenmulch und Erde. Herr Hänle erklärte uns, dass bei den angelieferten Bioabfällen zunächst die holzigen Teile aussortiert und zu Rindenmulch verarbeitet werden. Die restlichen Abfälle werden angehäufelt und verrotten dann im Kompostwerk bei einer Temperatur von 60°C bis 70°C in etwa 12 Wochen. Danach ist eine hochwertige Erde entstanden, die hier auch gekauft werden kann.
Am Ende unseres Rundgangs kamen wir noch an riesigen Bergen von Sperrmüll und Schrott vorbei, die natürlich auch speziell entsorgt werden.
Uns allen war klar, wie wichtig es ist, Wertstoffe nicht achtlos wegzuwerfen, sondern zu trennen, damit sie später wiederverwertet werden können. Noch wichtiger aber ist es jedoch, weniger Müll zu erzeugen! Wie? – Ganz einfach: ihr kauft z.B. euer Obst und Gemüse unverpackt auf dem Markt und transportiert es in einem Korb oder einer Stofftasche nach Hause.
Dann, liebe Mitschüler und Mitschülerinnen und liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, haben wir Kinder Hoffnung, unsere Zukunft in einem sauberen Lebensraum verbringen zu können.
Die Kinder der Umwelt-AG der Grauleshofschule Aalen

 
Zeitungen fahren Achterbahn

Zeitungen fahren Achterbahn

Überraschende Neuigkeiten beim Besuch des Druckzentrums Crailsheim

Wir Schüler der Klasse 4a der Grauleshofschule lesen zurzeit jeden Morgen die „Schwäbische Post“. Bei unserem Besuch im Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb (DHO) in der vergangenen Woche konnten wir mit eigenen Augen sehen, wie eine Zeitung gedruckt wird. Es war zwar nicht die Tageszeitung, die an diesem Nachmittag gedruckt wurde, denn diese wird in der Nacht gedruckt, sondern die Wochenpost.
Frau Henne, eine Mitarbeiterin des DHO, begrüßte uns im Aufenthaltsraum und erzählte uns zunächst einiges über das DHO und die Entstehung der Tageszeitung. So werden im DHO Zeitungen für fünf verschiedene Regionen gedruckt und damit die Menschen in Aalen, Schwäbisch Gmünd, Gaildorf, Crailsheim und Schwäbisch Hall mit Neuigkeiten versorgt. Jede Zeitung besteht aus vier Büchern, in denen die einzelnen Artikel inhaltlich geordnet aufgeschrieben sind. Das erste Buch nennt man den „Mantel“ und er sieht bei allen fünf Zeitungen normalerweise gleich aus. Seine Inhalte kommen von der Redaktion in Ulm, die Inhalte der anderen Bücher von den Regionalredaktionen der einzelnen Städte.
Gedruckt wird eine Zeitungsseite mit Hilfe von vier verschiedenfarbigen Farbplatten aus Metall, die speziell für jede Seite hergestellt werden. Diese werden in eine Druckmaschine eingespannt und dann rast das Zeitungspapier mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h an den Platten vorbei und wird dabei bedruckt. Anschließend wird es geschnitten, gefaltet und abtransportiert.
In einem kurzen Film wurden wir auch über die Arbeit der Redakteure und Fotografen informiert.
Nach so vielen Informationen durften wir uns mit Brezeln und Saft stärken und dann begann unser Rundgang durch die Druckerei. Wir bestaunten die große Maschine, in der die Farbplatten hergestellt werden und standen vor den großen Papierrollen.  Frau Henne zeigte uns, wo das Papier über die farbigen Platten läuft, bis am Ende die fertigen Zeitungen wie am Fließband über unsere Köpfe in die nächste Halle schwebten. Dort wurden Werbebeilagen eingelegt, die zuvor in riesigen Regalen lagerten und auf ihre Verpackung warteten. Anschließend wurden die Zeitungen abgezählt, in Bündel verpackt und auf Fließbänder ins Freie transportiert, wo schon Autos warteten, die die Zeitungspakete zu den Austrägern bringen wollten.
Nun war es auch für uns Zeit, den Heimweg wieder anzutreten. Gespannt warteten wir auf den kommenden Mittwoch, an dem wir „unsere“ Wochenpost in den Händen halten konnten.

 
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